Projekte

Projekte Schule/ Jugendhilfe 2020

Am 28. Juli 2015 ist die Richtlinie des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur Förderung des Programms "Projekte Schule/Jugendhilfe 2020" in der EU-Förderperiode 2014-2020 in Kraft getreten.

Seit Dezember 2015 werden in Cottbus an der Paul - Werner - Oberschule und an der Theodor - Fontane - Gesamtschule sowie an der Bernhard - Kellermann - Oberschule in Senftenberg Lerngruppen gefördert, die durch die Soziale Vielfalt e.V. sozialpädagogisch begleitet werden. Die Lerngruppen sind gezielt für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-8 mit besonderem Unterstützungsbedarf und schulverweigerndem Verhalten konzipiert und werden in gemeinsamer Verantwortung von Schule und Jugendhilfe umgesetzt.

Mit der neuen Ausrichtung des Programms auch auf die Jahrgangsstufen 7 und 8 können bereits jüngere Schülerinnen und Schüler ein gezieltes Angebot erhalten. Dabei geht es darum, möglichst frühzeitig auf erste Auffälligkeiten oder Gefährdungen reagieren zu können, um so einen erfolgreichen Schulbesuch abzusichern.

Dazu erhalten die Schülerinnen und Schüler, für die ein entsprechender Bedarf festgestellt wird, für einen begrenzten Zeitraum von maximal 6 Monaten ein besonderes Lernangebot in einer Lerngruppe (12er- Gruppe). Es liegt in Verantwortung der Schule und wird durch sozialpädagogische Angebote durch die Soziale Vielfalt ergänzt. Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an diese Maßnahme ihre Schullaufbahn in ihrer Klasse erfolgreich fortsetzen können.


Das Projekte Schule/ Jugendhilfe 2020 wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

www.esf.brandenburg.de

www.ec.europa.eu


Ambulant betreutes Wohnen

Das ambulant betreute Wohnen vom Fachbereich Soziales wird seit Januar 2011von der Stadtverwaltung Cottbus finanziert. Der Verein möchte jungen Menschen, die infolge einer (mehrjährigen) schweren Suchterkrankung in vielen Bereichen ihres Lebens und in ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit beeinträchtigt sind, begleiten.

Das ambulant betreute Wohnen begleitet diese jungen Menschen bei der Bewältigung der Anforderungen des Lebensalltags und fördert die hiermit verbundenen psychosozialen und kommunikativen Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch soziale Begleitung und Beratung (Alltagsassistenz und Lebensberatung), psychosoziale Hilfeleistung (Förderung, Therapie und Alltagshilfe in Formen der Einzelhilfe, soziale Angebote und Gemeinwesenarbeit), Vorhalten eines sozialen Netzwerkes, soziokulturelle Bildungshilfe (Lernhilfen für die optimale Nutzung von Freizeit- und Kulturangeboten) und Beratung und Unterstützung (Gestaltung einer sinnvollen Tagesstrukturierung und Beschäftigung bzw. Arbeitsintegration).

Im Prozess der Betreuung verstehen sich die Mitarbeiter der Sozialen Vielfalt als unterstützende Begleiter, damit die jugendlichen Wohnungslosen, die von Wohnungslosigkeit bedrohten Jugendlichen selbständig ihre Lebensräume gestalten können.