»Gleiche Chancen für alle.
Dafür setzen wir uns ein.«
»Wir über uns Der Verein „Soziale Vielfalt e.V.” wurde am 9. Juni 2008 als gemeinnütziger Verein gegründet und ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Die Förderung von Erziehung, Bildung, Chancengleichheit und Gesundheit der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen stehen im Mittelpunkt unserer Vereinsarbeit. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch vielfältige Angebote.

zur Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
zur Berufsorientierung & Berufswegeplanung,
zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,
zur Stärkung der sozialen Kompetenzen,
zur Teilhabe am kulturellen, künstlerischen und sportlichen Leben,
für Personen mit Migrationshintergrund,
zur Stärkung der Familien.

Der Verein bietet Hilfe und Unterstützung für Personen, die auf Grund von multiplen strukturellen, sozialen oder persönlichen Benachteiligungen von Ausgrenzung und Diskriminierung bedroht sind, wie Jugendliche ohne Schul- und Ausbildungsabschluss, alleinerziehende Mütter und Väter und deren Kinder, Menschen mit Migrationshintergrund, Personen mit psychischen Störungen, Sucht- und delinquentem Verhalten, Obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen. Durch die verschiedenen Projekte im Verein erhalten diese Benachteiligten professionelle Unterstützung, um am gesellschaftlichen Leben – sozial, kulturell und beruflich – wieder teilnehmen zu können.

Durch einen ressourcenorientierten Handlungsansatz werden die Menschen so gestärkt, dass sie ihr Leben selbstständig in die Hand nehmen können und in der Lage sind, sich selbst zu helfen. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern (Ämter, Beratungseinrichtungen, Verbände etc.) wird die persönliche, soziale und berufliche Entwicklung jedes Einzelnen gefördert.

»Projekte
Projekte Schule / Jugendhilfe 2020

Am 28. Juli 2015 ist die Richtlinie des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur Förderung des Programms „Projekte Schule/Jugendhilfe 2020” in der EU-Förderperiode 2014-2020 in Kraft getreten.

Seit Dezember 2015 werden in Cottbus an der Paul-Werner-Oberschule und an der Theodor-Fontane-Gesamtschule sowie an der Bernhard-Kellermann-Oberschule in Senftenberg Lerngruppen gefördert, die durch die Soziale Vielfalt e.V. sozialpädagogisch begleitet werden. Die Lerngruppen sind gezielt für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-8 mit besonderem Unterstützungsbedarf und schulverweigerndem Verhalten konzipiert und werden in gemeinsamer Verantwortung von Schule und Jugendhilfe umgesetzt.

Mit der neuen Ausrichtung des Programms auch auf die Jahrgangsstufen 7 und 8 können bereits jüngere Schülerinnen und Schüler ein gezieltes Angebot erhalten. Dabei geht es darum, möglichst frühzeitig auf erste Auffälligkeiten oder Gefährdungen reagieren zu können, um so einen erfolgreichen Schulbesuch abzusichern.

Dazu erhalten die Schülerinnen und Schüler, für die ein entsprechender Bedarf festgestellt wird, für einen begrenzten Zeitraum von maximal 6 Monaten ein besonderes Lernangebot in einer Lerngruppe (12er- Gruppe). Es liegt in Verantwortung der Schule und wird durch sozialpädagogische Angebote durch die Soziale Vielfalt ergänzt. Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an diese Maßnahme ihre Schullaufbahn in ihrer Klasse erfolgreich fortsetzen können.

Das Projekte Schule/ Jugendhilfe 2020 wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

Ambulant betreutes Wohnen

Das ambulant betreute Wohnen vom Fachbereich Soziales wird seit Januar 2011 von der Stadtverwaltung Cottbus finanziert. Der Verein möchte jungen Menschen, die infolge einer (mehrjährigen) schweren Suchterkrankung in vielen Bereichen ihres Lebens und in ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit beeinträchtigt sind, begleiten.

Das ambulant betreute Wohnen begleitet diese jungen Menschen bei der Bewältigung der Anforderungen des Lebensalltags und fördert die hiermit verbundenen psychosozialen und kommunikativen Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch soziale Begleitung und Beratung (Alltagsassistenz und Lebensberatung), psychosoziale Hilfeleistung (Förderung, Therapie und Alltagshilfe in Formen der Einzelhilfe, sozialen Angeboten und Gemeinwesenarbeit), Vorhalten eines sozialen Netzwerkes, soziokulturelle Bildungshilfe (Lernhilfen für die optimale Nutzung von Freizeit- und Kulturangeboten) und Beratung und Unterstützung (Gestaltung einer sinnvollen Tagesstrukturierung und Beschäftigung bzw. Arbeitsintegration).

Im Prozess der Betreuung verstehen sich die Mitarbeiter der Sozialen Vielfalt als unterstützende Begleiter, damit die jugendlichen Wohnungslosen und die von Wohnungslosigkeit bedrohten Jugendlichen selbständig ihre Lebensräume gestalten können.
Mein Cottbus - Dein Cottbus

Ein Angebot für junge Zugewanderte zwischen 12 und 27 Jahren der Stadt Cottbus. Ziel der Maßnahme ist das Schaffen und die Aufrechterhaltung einer Willkommenskultur gegenüber jugendlichen Neuzuwanderinnen und Neuzuwandern in Cottbus.

Das Projekt richtet sich sowohl an junge Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer im Alter zwischen 12 und 27 Jahren, als auch an die Cottbuser Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. Im Fokus steht der soziale, gesellschaftliche und kulturelle Austausch und der Aufbau eines Lebens in Frieden und Freiheit.

Zweck ist es, im Kontext und Einvernehmen der Kinder und Jugendlichen Barrieren abzubauen und Orientierungshilfen bereitzustellen, um sie bei der Bewältigung der Alltagsprobleme durch Patenschaftsbildungen zu unterstützen. Die Patinnen und Paten nehmen sich Zeit, sind tolerant und offen für andere Kulturen. Sie begleiten die jungen Zugewanderten in Schulen, bei Sport-, Kultur- und anderen Freizeitaktivitäten, bieten Stadtführungen, Deutsch-Konversationsrunden oder Hausaufgabenhilfe an. Dabei kommen Neuzugewanderte und Einheimische zusammen.

Neben der praktischen Orientierungshilfe wird den Zuwanderinnen und Zuwandern im Projekt das Gefühl vermittelt, in Deutschland und besonders in Cottbus willkommen zu sein.

Stadtteilmanagement / Stadtteilladen Sandow

Seit August 2009 gibt es den Stadtteilladen in der Hermannstraße, der von den beiden großen Wohnungsunternehmen GWC GmbH und eG Wohnen 1902 unterstützt wird. Er ist der zentrale Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger in Sandow. Hier tagen wichtige Entscheidungsgremien wie der Bürgerbeirat und die Lenkungsrunde.

Bürgerinitiativen, Vereine und Einrichtungen können im Stadtteilladen Anregungen für die zukünftige städtebauliche, kulturelle und soziale Gestaltung von Sandow einbringen. Bei Problemen werden schnelle Lösungen gesucht und Kontakte vermittelt. Informationen über aktuelle Planungen und Projekte liegen hier vor.

Ansprechpartner ist der Stadtteilmanager Herr Dr. Fischer/ Soziale Vielfalt e.V.

Stadtteilladen Sandow
Hermannstraße 13
03042 Cottbus
Veranstaltungen und Agebote im Stadtteil Sandow werden im „Stadtteilfenster“ mitgeteilt.

Öffnungszeiten:
Montag: 14:00 - 18:00 Uhr
Dienstag: 9:00 - 14:00 Uhr
Mittwoch: 9:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag: 9:00 - 14:00 Uhr
Freitag: 14:00 - 18:00 Uhr
Kontakt:
Telefon: 0355 75579931
Mobil: 015205115482

info@sovi-cottbus.de
www.sovi-cottbus.de
Im Stadtteilladen werden in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Sandow die Vorbereitung traditioneller Höhepunkte im Stadtteilleben (Badefest, Drachenfest, Adventsfeier) und die Aktivitäten im nahe gelegenen Bürgerhaus „SandowKahn“ koordiniert und die Unterstützung soziokulturelle Projekte von gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen organisiert - wie beispielsweise das Familienfest der Freiwilligen Feuerwehr, Veranstaltungen in der Sandower Bücherei oder die "SandowerFamilienPaten". Hier redigiert Herr Dr. Fischer die Stadtteilzeitung und es werden Projekte der "Kontaktstelle Frauen für Frauen" durchgeführt (Frauenfrühstück, Sprachkurse für Kinder, russischer Teenachmittag). Außerdem sind Bilder- und Fotopräsentationen zu sehen – wie seit dem Jahr 2010 die historische Ausstellung "Spurensuche".
Sprachförderung für MigrantInnen in Cottbus-Sandow

Sprachkurs und Kinderbetreuung finden im Bürgerhaus „SandowKahn“ in voneinander getrennten Räumlichkeiten statt. Die Sprachkurse finden an zwei Wochentagen mit einem Zeitumfang von 6 Stunden / wöchentlich statt. Abhängig vom Leistungsfortschritt der Teilnehmerinnen beträgt die Kursdauer in der Regel zwei Monate.
»Spenden Wir freuen uns sehr, wenn Sie die Arbeit der Sozialen Vielfalt e.V. mit Spenden (unabhängig von der Art oder Höhe der Spende) unterstützen wollen. Wenn Sie mit uns Projekte für benachteiligte Jugendliche fördern wollen, dann zahlen Sie Ihre Spende bitte auf folgendes Konto ein:

Soziale Vielfalt e.V.
VR Bank Lausitz eG
IBAN DE27 1806 2678 0006 2213 94
Über die Verwendung der Mittel wird regelmäßig auf diesen Seiten informiert. Bei Fragen oder der Anforderung einer Spendenquittung wenden Sie sich bitte an uns.
»Referenzen
Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

„Kompetenzagentur Cottbus“ 11/2002 bis 6/2014
„Kompetenzagentur Märkisch-Oderland“ 9/2008 bis 12/2013
„Kompetenzagentur Spree-Neiße“ 9/2011 bis 6/2014
„Schulverweigerung – Die 2. Chance Cottbus“ 9/2006 bis 6/2014
„Schulverweigerung – Die 2. Chance Frankfurt/Oder“ 9/2008 bis 6/2014
„Schulverweigerung – Die 2. Chance Senftenberg“ 9/2008 bis 6/2014
„Schulverweigerung – Die 2. Chance Lübben“ 1/2009 bis 6/2014
„Schulverweigerung – Die 2. Chance Strausberg“ 1/2009 bis 6/2014
Vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Jugend des Landes Brandenburg:

„Zukunft – ein Projekt für alleinerziehende Mütter und Väter“ aus dem Regionalbudget der Stadtverwaltung Cottbus 4/2010 bis 2/2014
„Strukturierte Lebens- und Alltagsplanung“ (9/2011 bis 2/2012) aus dem Regionalbudget des Landkreises Spree-Neiße
Vom Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg:

„Fit im Alltag“ – eine Qualifizierungsmaßnahme in der Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen 1/2011 bis 12/2013
„Deeskalationstraining in der Justizvollzugsanstalt Cottbus - Dissenchen“ seit 4/2011 bis 3/2012
Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Projektverbund „La Ida - Transnationale Wege zur Arbeitsmarktintegration und Regionalentwicklung“ 1/2013 bis 12/2014
Kommunalkombi 3/2009 bis 2/2012
Projektverbund im Rahmen des Projektes „Xenos inklusive“: „via – Verstärkt in Ausbildung und Arbeit in Cottbus – Unterstützung von Jugendlichen durch Mentoring“ 10/2012 bis 10/2013
Zuwendung der Stadt Cottbus aus dem Programm zusätzliche Schulsozialarbeit im Rahmen Bildung und Teilhabe:

„LernenOrientierenStärken-LOS“ 11/2011 bis 12/2013 am Oberstufenzentrum in Cottbus
Zuwendungen der Krankenkasse Knappschaft aus dem Programm „Gesunde Schule“ des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg:

„Gesundheitskurs mit Schwerpunkt Suchtprävention“ seit 10/2012
Folgende Projekte wurden/werden vom Jobcenter Cottbus finanziert:

Konfliktberatungskurs für Jugendliche – MAE 9/2009 bis 8/2013
Motivationskurs für suchtgefährdete und suchtabhängige Jugendliche – MAE 9/2009 bis 8/2013
Weitere MAE´s: Vorbereitungsmaßnahme (9/2009 bis 6/2010), Medienwelten Jugendlicher (9/2009 bis 6/2010), Stabilisierung durch Aktivierung und Qualifizierung (6/2010 bis 12/2010)
Praxisorientierte Integration – MAE seit 7/2010
Alltags- und Lebensplanung - MAE für psychisch- oder/und suchterkrankte ALG II Empfänger 8/2011 – 12/2013
Kompetenz im Alltag – MAE für schwer vermittelbare langzeitarbeitslose ALG II Empfänger seit 8/2011
Kompetenz im Alltag II – MAE für langzeitarbeitslose Frauen 5/2012 – 1/2016
Folgende Projekte wurden vom Jobcenter Spree-Neiße finanziert:

Motivationskurs mit Schwerpunkt Suchtbewältigung (MSS) 6/2012 – 10/2012
Weitere MAE`s: Wegbereiter – MAE zur beruflichen Orientierung für Jugendliche bis zum 25. Lebensjahr (7/2010 bis 6/2011)
Einstiegsqualifizierung für 80 Jugendliche (10/2010-8/2011)
Gesundheitscoaching (7/2010 bis 10/2011)
Folgende Projekte wurden vom Jobcenter Oberspreewald-Lausitz finanziert:

Konfliktbewältigungskurs für Jugendliche (4/2011 bis 10/2011)
Einzelcoaching für Jugendliche (10/2011 bis 12/2011)
Folgende Projekte werden von der Stadtverwaltung Cottbus finanziert:

Hilfen zur Erziehung nach § 30 und 31 SGB VIII vom Fachbereich Jugend, Schule und Sport seit 12/2010
Ambulant betreutes Wohnen vom Fachbereich Soziales seit 1/2011
Mikroprojekte:

Ausbilderworkshops für die IHK Cottbus 11/2008 bis 1/2011
Videoprojekte: „Brandenburg – Das bist du uns wert“ (2009), „Du bist Geschichte“ (2009), „Zeitensprünge“ (2010), „Kulturschock“ (2013)
Ferienangebote des Vereins

Der Verein ermöglicht in den Schulferien sozial benachteiligten und vernachlässigten Kindern sowie den Hortgruppen der Stadt Cottbus die Teilnahme an Unkosten freien Ferienfreizeiten/gestaltung. Dies ermöglichen die Vereinspädagogen mit einem vielfältigem Spiel- und Spaßangebot während der Sommer-, Herbst- und Winterferien neben den regelmäßigen Kostenfreien Hausaufgabenstunden während der Schulzeit an.
Kulturprojekte

Mit dem Jugendprogramm "Brandenburg - Das bist du uns wert!" wurden junge Menschen aus den Cottbuser Schulen im Alter von 14 bis 16 Jahren ein, sich in einem Interviewprojekt mit ihren Werten und denen ihrer Mitmenschen auseinanderzusetzen angeregt. Sie initiieren verschiedene Aktionen vor Ort und kommunizierten mit ihren Cottbuser Mitmenschen über die Werte der Region und des Zusammenlebens. Am Ende dokumentiert diese Cottbuser Jugendgruppe des Vereins die von ihr identifizierten Werte sowie Meinungen und Diskussionsergebnisse während des Projektverlaufes und stellt diese Dokumentation in einem Videofilm vor. Dabei gewannen die Jugendlichen den 1.Platz für ihren Dokumentationsfilm.

Das Projekt „Kulturschock“ (ein Videoprojekt für 14-16 jährige Jugendliche) sollte linksextrem gefährdeten Jugendlichen durch Aufklärung und Präventionsarbeit zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Rechtsstaatlichkeit und zur Gewaltfreiheit befähigen.

Seit Jahren ist die Soziale Vielfalt e.V. ein anerkannter freier Träger der Stadt Cottbus und unverzichtbarer Partner in der sozialen Arbeit, dies zeigt sich auch in der Auftragsvergabe der städtischen Kooperationspartner durch die Stadtverwaltung Cottbus mit den Fachbereichen, Jugendamt, Sozialamt, Stadtentwicklung und Bauen, Arbeitsmarktpolitik der Stadt sowie dem Jobcenter, der Bundesagentur für Arbeit, die IHK, Krankenkassen, um nur einige zu nennen.
Anschrift
Soziale Vielfalt e.V.
Karl-Liebknecht-Straße 30A
03046 Cottbus
Telefon/Fax
Telefon: 0355 4869 151
Telefax: 0355 4869 184
Internet
www.sovi-cottbus.de
info@sovi-cottbus.de
Öffnungszeiten
Montag: 13:00 - 16:00
Mittwoch: 13:00 - 16:00
Freitag: 13:00 - 16:00